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22.06.2018 | Wissenschaft

Oecotrophica-Preis 2018: Das sind die Preisträgerinnen und Preisträger und ihre Abschlussarbeiten

Vier Nachwuchswissenschaftler/innen ausgezeichnet
v.l.n.r.: Dr. Carina Schnellbächer, Prof. Dr. Christel Rademacher, Carolin Hauck, Prof. Dr. Helmut Heseker, Ingrid Acker (VDOE-Vorstand), Lisa Dicks und Julia Haß (BLL). Nicht im Bild ist Dr. Clemens Wittenbecher. Vergrößern
Vier Nachwuchswissenschaftler/innen haben am Freitag für ihre herausragenden Abschlussarbeiten den Oecotrophica-Preis des Berufsverbandes Oecotrophologie (VDOE) erhalten. Stifter ist der Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft BLL.

Im Rahmen des Kongresses „ERNÄHRUNG 2018 – Ernährung ist Therapie und Prävention“ am 22. Juli 2018 im Kongresspalais Kassel hat der VDOE den diesjährigen Oecotrophica-Preis an vier junge Wissenschaftler/innen vergeben. Die Preisträger/innen erhielten die Auszeichnung für ihre herausragenden Abschlussarbeiten in den Bereichen Humanernährung sowie Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung. Julia Haß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Spitzenverbands der Lebensmittelwirtschaft BLL, beglückwünschte die Ausgezeichneten bei der Preisüberreichung. Der BLL hat den Preis zum sechsten Mal in Folge gestiftet.

Hervorragende Abschlussarbeiten


„Das wissenschaftliche Kuratorium hatte hervorragende Arbeiten zu bewerten und die besten auszuwählen“, fasste die Geschäftsführerin des VDOE, Dr. Andrea Lambeck die nicht ganz einfache Aufgabe der Jury zusammen. Erstmalig waren im Bereich Ernährungsverhalts- und Konsumforschung gleich zwei Doktorarbeiten prämiert worden. „Die Entscheidung des Kuratoriums können wir nur begrüßen, denn die Preisträger haben brandaktuelle Themen bearbeitet“, so Lambeck.

Die Preisträger/innen und ihre Arbeiten


Den Oecotrophica-Preis 2018 haben erhalten
im Bereich Humanernährung:

  • Lisa Dicks für ihre Masterarbeit „Kann die regelmäßige Einnahme eines flavanolreichen Kakaopulvers den Blutdruck sowie den Glukose- und Lipidstoffwechsel bei Typ-2-Diabetikern mit stabiler Stoffwechsellage beeinflussen? Untersuchungen im Rahmen einer randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Interventionsstudie“ (Hochschule Niederrhein, Betreuerin: Prof. Dr. Sabine Ellinger)
  • Dr. Clemens Wittenbecher für seine Doktorarbeit „Linking whole-grain bread, coffee and red meat to the risk of type 2 diabetes – using metabolomics networks to infer potential biological mechanisms“ (Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE), Betreuer: Prof. Dr. Matthias Schulze)

im Bereich Ernährungsverhaltens- und Konsumforschung:

  • Carolin Hauck für ihre Doktorarbeit „Suchtartiges Essverhalten in der deutschen Allgemeinbevölkerung, bei Personen mit morbider Adipositas und leistungsorientierten Ausdauersportlern – Untersuchungen mit der Yale Food Addiction Scale 2.0“ (Georg-August-Universität Göttingen, Betreuer: Dr. Thomas Ellrott)
  • Dr. Carina Schnellbächer für ihre Doktorarbeit „Ernährungskompetenz in Familien (EFA) – Eine empirische Untersuchung“ (Justus-Liebig-Universität Gießen, Betreuerin: Prof. em. Dr. Ingrid Leonhäuser)

Oecotrophica-Preis


Der Oecotrophica-Preis wird jährlich für herausragende Abschlussarbeiten von Ökotropholologen, Ernährungs-, Lebensmittel- und Haushaltswissenschaftlern verliehen. Ziel ist es, wissenschaftliche Nachwuchskräfte zu fördern und hervorragende wissenschaftliche Arbeiten bekannt zu machen. Im Jahr 2013 hat erstmals der BLL die finanzielle Förderung des Preises übernommen.

Zur Motivation sich für den Preis zu bewerben, sagte VDOE-Geschäftsführerin Lambeck: „Immer wieder erhalten wir von Preisträgern der vergangenen Jahre die Rückmeldung, dass der Preis ein wichtiger Meilenstein zum nächsten Karriereschritt war.“

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