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Zusatzstoffe

Chemie und Natur – Untrennbar verbunden
Wasser, Zucker, Füllstoff Cellulose, Geschmacksverstärker Natriumglutamat, Farbstoffe E 160a, E 160d, E 101, Geliermittel Pektin, Antioxidationsmittel E 300, Säuerungsmittel E 296, E 330, natürliche Aromastoffe. Wussten Sie, dass das Zutatenverzeichnis einer Tomate so aussähe?
Basis allen Lebens ist Chemie, sind chemische Prozesse, ohne die in der Natur nichts wächst und gedeiht, ohne die kein Mensch leben kann.

Es gibt natürliche und naturidentische Stoffe (letztere sind den natürlichen nachgebaut) und auch rein synthetische Stoffe, die Lebensmitteln während des Herstellungsprozesses zugesetzt werden. Wichtig ist, dass die zum Einsatz kommenden Stoffe – seien sie natürlich oder synthetisch – gesundheitlich sicher sind.

Ein Beispiel: Läuft Ihnen nicht das Wasser im Munde zusammen, wenn Sie folgendes Zutatenverzeichnis lesen?: Wasser, Zucker, Füllstoff Cellulose, Geschmacksverstärker Natriumglutamat, Farbstoffe E 160a, E 160d, E 101, Geliermittel Pektin, Antioxidationsmittel E 300, Säuerungsmittel E 296, E 330, natürliche Aromastoffe.
Hierbei handelt es sich schlichtweg um eine Tomate, die so deklariert werden müsste, wenn sie nicht in der Natur wachsen, sondern im Labor hergestellt würde.

Viele Emulgatoren und Dickungsmittel werden aus natürlichen Produkten hergestellt, so z. B. Alginate (E 401 – E 405) aus Seetang, Guar (E 412) aus einer Erbsenpflanze, und Lecithin (E 322) – allgegenwärtig in jeder lebenden Zelle – wird aus Sojabohnen und Hühnerei hergestellt.

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Pektin (E 440), als Geliermittel in der Konfitürenherstellung eingesetzt, ist in vielen Früchten natürlicherweise vorhanden. Es wird aus Äpfeln oder den Schalen von Zitrusfrüchten gewonnen. Viele Farbstoffe sind natürlichen Ursprungs, z. B. Betanin (E 162), der Farbstoff der Roten Beete oder Chlorophyll (E 140), das aus grünen Pflanzen gewonnen wird, wie z. B. Spinat. Andere sind rein synthetisch. Ihr Vorteil im Vergleich zu den natürlichen Farbstoffen liegt darin, dass sie wärme- und lichtstabil sind.

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Geschmacksverstärker wie Glutamate (E 621 – E 625) werden z. B. aus einer bestimmten Meerespflanze oder Melasse gewonnen. Die als Säuerungsmittel vielfach eingesetzten Genusssäuren kommen natürlicherweise in sauer schmeckenden Lebensmitteln vor. Zitrusfrüchte wie Zitronen und Apfelsinen sind reich an Citronensäure (E 330), Apfelsäure (E 296) findet sich reichlich in Äpfeln und Birnen, Käse und Joghurt enthalten Milchsäure (E 270).
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