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Geschichte

Der BLL als Krisenmanager

Tschernobyl
Eine ganz wesentliche Aufgabe des BLL in der Krise ist es, für die – betroffenen – Mitglieder „einfach da zu sein“. Unternehmen, wie auch Fachverbände schätzen es, in einem solchen möglicherweise existenzbedrohenden Ausnahmefall einen – kompetenten – Ansprechpartner zu haben, und zwar rund um die Uhr. In großem Maßstab hat der BLL diese Erfahrung während der Tschernobyl-Krise im Frühjahr 1986 gemacht. Mit der damaligen Situation waren zunächst alle in Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Verbraucherverbänden und auch Wirtschaft völlig überfordert. Niemand wusste, wie sich die Situation entwickelt, wieviel Radioaktivität freigesetzt war, wohin „die Wolke“ zog, und welche Belastung die radioaktive Kontamination für Lebensmittel und damit für die Gesundheit der Konsumenten bedeutete. Die Unsicherheit begann schon damit, dass man Begriffe wie Becquerel nicht kannte, und dass von Bundesländern völlig unterschiedliche, gegriffene Grenzwerte ausgesprochen wurden. In dieser Situation rief der BLL zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung und lud dazu den damaligen Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit und den Präsidenten der Strahlenschutzkommission ein. Allein die Möglichkeit, aus erster Hand von diesen Informationen zu erhalten, seien sie noch so vorläufig und vage, und ihnen Fragen stellen zu können, wurde von den Mitgliedern außerordentlich geschätzt und dem BLL „gutgeschrieben“.
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