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Geschichte

Mit Herz und Leidenschaft auf der Extrameile

Gastworte von Dr. Bernd Haber, Director Regulatory Affairs & Quality Compliance BASF SE/Vorsitzender der Fachvereinigung Lebensmittelzusatzstoffe des Verbands Chemischer Industrien (VCI)
Lieber BLL – schon wieder sind 10 Jahre vergangen, seit der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder in seiner Rede zum 50-jährigen Jubiläum des Spitzenverbands der deutschen Lebensmittelwirtschaft bemerkte, dass der BLL maßgeblich dazu beigetragen habe, „dass die Lebensmittel in Deutschland zu den sichersten der Welt gehören“. Diese Aussage gilt bis heute!

Hohe Standards bei Lebensmittelsicherheit und -qualität sind essentieller Bestandteil der DNA deutscher Lebensmittelunternehmen. Der BLL spielt hierbei eine wichtige Rolle als Informationsvermittler, Meinungsbildner, Interessensvertreter und Sprecher der gesamten Lebensmittelkette, inklusive der Zulieferindustrie, in der ich seit vielen Jahren tätig bin.

Das (Reiz)Thema „Zusatzstoffe“ spielt seit langem eine bedeutende Rolle bei der täglichen Arbeit des BLL. Der BLL tritt hier als Wissensvermittler, Dolmetscher komplexer Zusammenhänge und Sprachrohr für die Interessen der Anwender von Zusatzstoffen aber auch der Zusatzstoffhersteller auf. Die langjährige Zusammenarbeit mit dem VCI dient dazu, den Informationsaustausch zu fördern und mehr Transparenz zwischen den Sektoren aber auch zum Verbraucher zu schaffen. Dabei sind die Mitarbeiter des BLL immer mit Herz und Leidenschaft bei der Sache und gehen die oft beschworene Extrameile. Selbst Ausflüge in entlegene ländliche Regionen (Anmerkung BLL: Schulbesuch in Haßloch im Februar 2014) werden auf sich genommen, um irrgeleitete Oberstufenschüler über Lebensmittel und Zusatzstoffe aufzuklären. Mit Erfolg!

Der BLL ruht sich aber nicht auf seinen Erfolgen aus. Neue Themen oder Problemfelder werden analysiert, diskutiert und entsprechende Maßnahmen abgeleitet. Und das ist wichtig, denn das Verbraucherbild zur Lebensmittelindustrie ist fälschlicherweise geprägt von Lebensmittelskandalen und Intransparenz und nicht von einer sicheren, hochqualitativen Lebensmittelproduktion. Daher hat sich der BLL in den letzten Jahren verstärkt dem Thema „Kommunikation und Dialog“ verschrieben, um der Branche eine Stimme zu leihen und über komplexe Zusammenhänge und wissenschaftliche Sachfragen im Zusammenhang mit Lebensmitteln fachgerecht zu informieren. Der Anfang ist gemacht und der eingeschlagene Weg des BLL ist absolut richtig, aber der Prozess der Aufklärung und des Dialoges muss nachhaltig fortgeführt werden.

Das wünsche ich mir – auch weiterhin – für die nächsten 10 Jahre!
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