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Dialog

Coca-Cola öffnet seine Türen

Veranstaltungsreihe BLL-Dialog vor Ort
Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln in Deutschland haben heute ein sehr hohes Niveau. Dazu trägt die moderne Lebensmittelwirtschaft wesentlich bei, z. B. durch den Einsatz intelligenter Technologien und durch komplexe Kontrollverfahren.

Davon konnten sich Anfang April 20 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden in Genshagen selbst ein Bild machen. Genshagen? Das liegt gut 30 Kilometer außerhalb von Berlin und ist einer der Produktionsstandorte der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG. Hier werden Coca-Cola, Fanta und Sprite hergestellt. Das Unternehmen hatte zusammen mit dem BLL eingeladen, um live vor Ort zu zeigen, wie eine moderne Getränkeabfüllung funktioniert, welche umfassenden Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen in einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb herrschen und welche Nachhaltigkeitsstrategie Coca-Cola verfolgt.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung


Während der Produktionsbesichtigung, die selbstverständlich nur in voller Schutzkleidung gestattet war, lernten die Teilnehmer nicht nur etwas über Wassereinsparungen, Klimaschutz und die geheime Coca-Cola-Formel, sondern auch über das Produktdesign. So ist die Coca-Cola-Konturflasche so unverwechselbar gestaltet, dass man sie selbst im Dunkeln ertasten könnte bzw. immer noch erkennt, selbst wenn zwei Drittel der Flasche abgedeckt sind.

Diskussionsrunde in der Zentrale von Coca-Cola-Deutschland: v.l.n.r. BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff, Moderatorin Barbara Scherle und Patrick Kammerer, Coca-Cola GmbH. Vergrößern


Bei der anschließenden Diskussionsrunde in der Zentrale in Berlin-Friedrichshain stellte Coca-Cola schließlich die Unternehmensformel für gesellschaftliche Verantwortung vor. Diese basiert auf vier Säulen: Transparenz, Null-Kalorien-Angebote, kein Marketing gegenüber Kindern und Bewegungsförderung, z. B. in Form der Mission Olympic.



Einblicke in die moderne Nahrungsmittelproduktion


Der BLL Dialog vor Ort, der 2010 ins Leben gerufen wurde, richtet sich vorrangig an gesellschaftliche Gruppen, die Multiplikatoren zu Themen der Lebensmittelwirtschaft sind, eine sachlich fundierte und offene Diskussion suchen und die vor allem in der Region des gastgebenden Unternehmens aktiv sind. Das sind z. B. Verbraucherschutzverbände und -organisationen, kommunale bzw. regionale Vertreter der Lebensmittelüberwachung, Wissenschaftler und Ernährungsspezialisten, Fachbehörden der Länder und des Bundes, Abgeordnete aus Fachausschüssen oder fachpolitische Sprecher von Fraktionen. Ziel ist ein konstruktiver Austausch der verschiedenen Sichtweisen und Argumente hinsichtlich spezifischer Themen wie Nachhaltigkeit, Qualität, Sicherheit oder Fragen der Ernährung.

Bevor das Coca-Cola-Werk in Berlin/Brandenburg besucht wurde, hatten bereits Meinungsbildner aus Niedersachsen (bei Mondelez, damals noch Kraft Foods), aus Hessen (im Ferrero-Werk) und aus Mecklenburg-Vorpommern (bei Unilever im Pfanni-Werk) die Möglichkeit sich Lebensmittelproduktionen am Live-Beispiel anzusehen. Letztes Jahr war der BLL zudem im Schokoladenwerk von Mars in Viersen, Nordrhein-Westfalen, zu Gast. Dort gab es Einblicke in die Herstellung der Schokoladenriegel Twix und Balisto. Mars zeigte zudem, wie sie ihr Leitthema „Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft“ täglich in vielfältiger Weise im Unternehmen umsetzen.
Mit dem Dialog vor Ort leistet die Lebensmittelwirtschaft einen weiteren Beitrag zur Verbesserung der Transparenz über ihre Arbeitsweise und ihre Produkte.

Gruppenbild nach dem erfolgreichen BLL Dialog vor Ort „Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft bei Mars“ im Mars-Chocolate-Werk, Viersen. Vergrößern
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